Wer Manja das erste Mal trifft, ist positiv überrascht. Vor allem ihre für Newcomer eher untypische Gelassenheit und Unaufgeregtheit ergänzen ihre schwer zu leugnende äußerliche Attraktivität zu einem sympathischen Gesamtbild. Man spricht gerne mit ihr und stellt schnell fest, dass der Ausdruck „Newcomer“ für sie ohnehin nur eingeschränkt einschlägig ist, auch wenn sie als Sängerin nun erstmals richtig ins Rampenlicht tritt.
„Ich produzierte meine eigenen Songs, weil ich als DJ nie die richtige Musik fand; nur dieses Liquid Liquid-, Early House- und Disco-Zeug.“ Dabei herausgekommen ist ein Album, das dieses Adjektiv „hip“, sondern weil es im Gegenteil ganz eindeutig zugänglich ist. Es mag sich an die New Order der Achtziger und Peter Saville, jedoch keineswegs sklavisch, sondern indem es die Abenteuer jener Künstler für den modernen Hörgenuss aktualisiert.
Lula wurde irgendwann im zwanzigsten Jahrhundert, in einem kleinen Dorf am Fusse der oberbayrischen Alpen geboren. Die eingeschränkten Möglichkeiten eines Lebens auf dem Lande, veranlassten Sie schon früh die Heimat zu verlassen und nach Berlin zu ziehen. In Berlin dauerte es nicht lange, ehe sie Bela B. traf. Einer der ersten Lula-Songs überhaupt faszinierte Bela so sehr, dass er vorschlug, das Stück gemeinsam noch einmal neu aufzunehmen. So entstand “Leave“ als Titel für den Kinofilm Kaliber Deluxe.
Für den Start seines neuen Labels TNT hat er sich den nächsten Gang aufgespart. Die Lotterboys waren Stufe eins. Die Lottergirls sind Stufe zwei. Cath Coffey von Stereo MCs bis hin zu Ari Up von den Slits liehen Fetischs Projekt Terranova ihre charismatischen Stimmen – und ihre Aura.
Für das Projekt Lottergirls muss es aber jemand ganz Besonderes sein, jemand, der die Dreier-Achse von Fetisch genauso im Blut hat wie er selbst: Auftritt des Bad Babysitters, der Princess Superstar.
Lisi wurde vor 23 Jahren als Kind eines Nigerianer´s und einer Deutschen in Berlin geboren. Ihre Rapkarriere begann sie im zarten Alter von 17 Jahren, als sie erstmals eine EP mit dem Titel "Purple Haze" für das Indie Label Raw Zone aufnahm. Wenig später wurde ihr Debütalbum "Wild" auf dem gleichnamigen Label released. Bis heute ist ihr damaliger Track „Vicky Vo (Fotzen)“ Anlass für Rückfragen und Aufmerksamkeit und hinterließ in den Köpfen vieler HipHop Heads bleibenden Eindruck.