Wer an die Kraft von Schnapszahlen als Glücksbringer glaubt, der sollte bei TempEau. ruhig einmal mehr als nur aufhorchen: Einen als Newcomer zwischen lauter etablierten Acts hervorragenden elften (11!) Rang hat die Gruppe um Jan Plewka und Marek Harloff bei Stefan Raabs ‚Bundesvision Song Contest’ geholt. Die Single „Ein Schöner Tag“ stieg anschließend sensationell auf Platz siebenundsiebzig (77!) in die Charts ein. Einhundertelf (111!) zahlende Gäste waren beim intimen Showcase in Berlin.
Das Imperium schlägt zurück. Zugegeben, mittlerweile gibt es in Deutschland eine ganze Menge guter Rapper. Doch präsentieren sich einige von ihnen in der Öffentlichkeit, müssen sie erst ihre Rap-Uniform anlegen, damit sie das ausstrahlen, was sie sagen. Dean Dawson und Harris müssen das nicht. Sicher, es gibt einige talentierte Rapper da draußen. Aber wie viele sind nicht nur mit Skills ausgestattet, sondern auch mit Charisma?
Stellen wir zuerst einmal fest, dass Silly Walks Anfänge gleichsam mit den Anfängen von Dancehall und Roots in dieser Republik zusammenfallen. Entstanden im Juli `91, benannt nach einem alten Monty Python-Sketch und inspiriert von Tape-Mitschnitten diverser englischer Piratensender, begannen die beiden Hamburger Oliver Schrader und David Meyer – der eine Selector, der andere Sound-Engineer – mit einer Handvoll Dancehall-Compilation-LPs und Studio One-Samplern unterm Arm erste eigene Partys zu schmeißen.
The Pharcyde aus Los Angeles waren von Anfang an für ihre Mischung aus Tanzeinlagen, intelligenten Texten und Funky Beats bekannt; inzwischen haben sie sich von wilden Youngsters zu erfahrenen Gentlemen entwickelt.
Bei Auftritten in Clubs in Los Angeles trafen die drei jungen Tänzer Brown, Imani und Tre den Produzenten J-Swift und gründeten die Formation 242. Mit dieser Formation waren sie als Tänzer in Videos zu sehen.Als sie später Fatlip trafen, gründeten sie The Pharcyde.